Und sogar wenn man dabei sein Herz verliert.

Es gibt Menschen, die sind einem so wichtig, dass man ihnen alles geben möchte. Und sich selbst dabei vergisst. Das passiert oft, wenn man jemanden gerade erst kennenlernt und beispielsweise gerade wahnsinnig verliebt ist und das Gegenüber unbedingt beeindrucken möchte. Wenn man aber jemanden ewig kennt oder auch liebt, ist das eine ganze andere Sache.

Am Anfang, beim Kennenlernen wollen Frauen sich interessant machen. Man wartet ewig mit dem Zurückrufen, ist nicht sofort verfügbar, wenn er was machen will und spielt die Unnahbare und „schwer-zu-kriegen“. In einer Beziehung verfliegt das dann. Weil da doch andere Werte zählen. Manchmal muss man aber am eigenen Leib erfahren, dass das wohl doch nicht stimmt. Dass man auch nach mehreren Jahren, oder dann vielleicht sogar am ehesten, uninteressant sein kann. Dass andere Dinge einfach aufregender sind. Dass der vielzitierte „Jagdinstinkt“ beim Mann doch existiert und dass sich viele Frauen genau daran die Zähne ausbeißen.

Nicht alle Männer wollen eine Frau, die willig ist, anschmiegsam, auf Abruf bereit und die alles mitmacht. Ist man so eine Frau, merkt man nach einer relativ langen Beziehungszeit vielleicht, dass es nicht das Richtige ist. Für einen selbst schon, aber nicht für die Beziehung. Und dann, nach einer kurzen Zeit der Trennung realisiert man vielleicht auch, dass man schon vor langer Zeit seinen Stolz verloren, ja aufgegeben hat. Weil es manchmal das kleinere Übel ist, den Stolz zu verlieren als den Partner.

Genau das ist aber der Fehler. Man sollte sich nie selbst kleiner machen als man ist. Weil das aber so schwierig ist, oder es untragbar erscheint, danach die Konsequenzen zu tragen, versagen viele bei diesem Punkt.

13. juni ’09  18:47


funzbabe




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